29. März 2014

Ort: Kunsthaus

Gespräch

You can be the Ewiger Jew

19.30 Uhr

Gespräch/Diskussion mit Caspar Battegay (Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel) und Daniel Kahn (USA/Berlin)

In Daniel Kahns Universum gibt es Bezüge zur amerikanischen Folk-Tradition, zu Klezmer, zu jiddischen Arbeiterliedern, zur deutschen Romantik, zu Brecht/Weill und, und, und… Dabei ist eines der Zentren dieser vielfältigen Vernetzung die Auseinandersetzung mit jüdischer Identität. Schlagworte wie das anhaltende Gedächtnis an den Holocaust, Zionismus und Post-Zionismus, Diaspora oder Exil prägen diese Auseinandersetzung – doch ist der große Vorteil von Kahns Songs, dass sie vor allem auch Spaß machen. Was bedeutet das Judentum für den in Berlin lebenden amerikanischen Singer/Songwriter? Was bedeutet für ihn Berlin als Ort? Und wie verortet er seine Musik innerhalb der komplexen Konstellation aus den USA, Israel und Deutschland? In einem Gespräch über Popmusik, Politik und das Leben an verschiedenen Orten soll diesen Fragen nachgegangen werden.

 

Caspar Battegay ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Jüdische Studien der Universität Basel.
Er studierte Deutsche Philologie, Philosophie und Jüdische Studien in Basel und promovierte mit einer Arbeit zur deutsch-jüdischen Literatur. In seinem Essay Judentum und Popkultur (Bielefeld, 2012) setzt er sich mit der Repräsentation des Jüdischen in der Popkultur auseinander – mit besonderem Blick auf die Chancen, die die Popkultur für eine unbefangene Wahrnehmung des Judentums bietet.

21.30 Uhr

Konzert mit Daniel Kahn

    ›You can be the Ewiger Jew‹ with Caspar Battegay (Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel) and Daniel Kahn (USA/Berlin)